Wohnungen sichern
Zeitgemäße Wohnungseinrichtungen bergen häufig Gefahr schneller Brandausbreitung und starker Rauchentwicklung, so daß im Ernstfall die Eigenrettung sehr schwierig werden kann.
Im Handel werden sogenannte Brand- oder Rauchmelder für den privaten
Haushalt angeboten. Die Melder reagieren auf Rauch und alarmieren mit
einem akustischen Ton. Diese Geräte sind besonders empfehlenswert, denn
schlafende Menschen werden im allgemeinen durch Rauchentwicklung oder
Feuer nicht geweckt, sondern verlieren im Schlaf das Bewußtsein. Auch
bei sofortiger Rettung sind Rauchvergiftungen der Regelfall. Der hohe
Kunststoffanteil heutiger Wohnungseinrichtungen erhöht die Vergiftungsgefahr
zusätzlich, denn brennende oder schmorende Kunststoffe setzen hochgiftige
Gase wie Kohlenmonoxid, nitrose Gase, Blausäure oder Chlor frei.
Achten Sie beim Kauf von Rauchmeldern auf das TÜV- und GS-Zeichen (Geprüfte
Sicherheit).
Betrieben werden diese Geräte über Batterie oder über das Stromnetz
mit zwischengeschalteten Akkus für den Betrieb bei Stromausfall. Achten
Sie darauf, daß batteriebetriebene Rauch- oder Brandmelder über einen
Kontrollmechanismus verfügen, der nachlassende Batterieleistung anzeigt.
Ein akustisches Signal fordert zum Wechsel oder Nachladen auf.
Bevor Sie einen solchen Melder installieren, lesen Sie bitte die Gebrauchsanweisung
sorgfältig durch. Sie gibt Auskunft darüber, wo und wie der Melder angebracht
werden kann. Folgende Stellen in der Wohnung auf keinen Fall geeignet:
Räume mit starker Staub- oder Schmutzbelastung; Garage, in denen Abgase
entstehen; Bad oder Küche, wo hohe Luftfeuchtigkeit herrscht und Essensdämpfe
entstehen; Plätze über Heizkörpern oder Ventilatoren.
Hier können Sie mehr über Wohnungsrauchmelder erfahren
